Das Sinfonieorchester der Philharmonie in Szczecin gastiert in einem der renommiertesten Konzertsäle der Welt – in der Elbphilharmonie in Hamburg. Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht tritt das Orchester gemeinsam mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg auf. Der Abend verbindet Werke von Richard Wagner mit Musik von Walter Braunfels, die heute selten zu hören ist und wieder neu entdeckt wird.
Der Abend vereint menschliche Stimmen, die Orgel der Elbphilharmonie und ein großes Sinfonieorchester. Auf dem Programm stehen Auszüge aus Opern von Richard Wagner: die Ouvertüre zu Tannhäuser, das Vorspiel zu Die Meistersinger von Nürnberg und das Vorspiel zu Parsifal. Außerdem erklingt monumentales Te Deum von Walter Braunfels für Sopran, Tenor, Chor, Orgel und Orchester.
Eine wichtige Inspirationsquelle für den 1882 geborenen Walter Braunfels war das Werk Richard Wagners. Neben Richard Strauss gehörte Braunfels zu den meistgespielten deutschsprachigen Opernkomponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bis seine Musik 1933 verboten wurde. Seine Werke wurden von den bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit geschätzt. Die Oper Die Vögel und das monumentale Te Deum, das in seiner Größe an Gustav Mahlers 8. Sinfonie anknüpft, brachten ihm internationalen Ruhm ein.
Seit den 1990er Jahren kehrt die Musik von Braunfels nach Jahrzehnten der Vergessenheit auf die großen Konzertbühnen der Welt zurück. Nun erklingt sie auch in der Hamburger Elbphilharmonie, aufgeführt vom Sinfonieorchester der Philharmonie in Szczecin unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, gemeinsam mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg sowie den internationalen Solisten Camilla Nylund (Sopran) und Klaus Florian Vogt (Tenor).
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Die Stettiner Philharmoniker in der Elbphilharmonie in Hamburg
23-06-2026 20:00